Die DAFG e.V. wünscht Ihnen und Ihrer Familie ein gesegnetes Fest des Fastenbrechens – Id mubarak!

 

16. 09.2010, 17:00 Uhr
Interkulturelles Seminar mit Dr. Jürgen Holz: "Geschäfte in der arabischen Welt - eine Region der Soft Skills".

neue DAFG-Vortragsreihe "Zentren arabischer Kultur"
21.09.2010, 19:00 Uhr
Dr. Stefan Weber zu Damaskus

22.09.2010, 19:00 Uhr
DAFG-Salon/Madschlis Sudan

01.-05.10.2010 
Delegationsreise nach Saudi-Arabien

ABGESAGT: 15.11.2010
Konzert mit Ziad Rahbani

 

Die DAFG trifft...

S.K.H. Prinz Salman bin Abdulaziz Al Saud, Gouverneur der Region Riad
S.K.H. Prinz Salman bin Abdulaziz Al Saud, Gouverneur der Region Riad
Salam Fayyad, palästinensischer Premierminister
... den palästinensischen Premierminister, Salam Fayyad
Mahmoud Abbas, Vorsitzender der palästinensischen Autonomiebehörde
... den Vorsitzenden der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas
S.H. Sheikh Mohammed bin Rashid Al Maktoum

... S.H. Sheikh Mohammed bin Rashid Al Maktoum

Ali Abdullah Saleh, jemenitischer Staatspräsidenten
... den jemenitischen Staatspräsidenten Ali Abdullah Saleh
Baschar al-Assad, syrischer Präsidenten
... den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad
S.E. Shaikh Khalid Bin Ahmed Bin Mohamed Al Khalifa, Außenminister Bahrains
... den Außenminister Bahrains, S.E. Shaikh Khalid Bin Ahmed Bin Mohamed Al Khalifa
algerische Minister
... algerische Minister
Rami Makhlouf, syrischer Unternehmer
...den syrischen Unternehmer Rami Makhlouf
 
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News

DAFG bei Wirtschaftsempfang Saudi-Arabien in Stuttgart

S.E. Prof. Dr. med. Ossama Abdelmajed Shobokshi, Botschafter des Königreichs Saudi-Arabien und Ernst Pfister MdL, Wirtschaftsminister Baden-Württembergs

S.E. Prof. Dr. med. Ossama Abdelmajed Shobokshi, Botschafter des Königreichs Saudi-Arabien und Ernst Pfister MdL, Wirtschaftsminister Baden-Württembergs

Botschafter Prof. Dr. Shobokshi: „Deutsche Unternehmen sind gern gesehene Geschäftspartner“

Saudi-Arabien wird in den nächsten Jahren ein zunehmend wichtiger Handelspartner für Firmen aus Baden-Württemberg. „Deutsche Unternehmen genießen einen sehr guten Ruf in Saudi-Arabien und sind gern gesehene Geschäftspartner“, sagte der Botschafter des Königreiches Saudi-Arabien, S.E. Prof. Dr. med. Osama Abdulmajed Shobokshi, bei einem vom Arbeitgeberverband Baden-Württemberg – Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände und von der DAFG - Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e. V. veranstalteten Wirtschaftsempfang in Stuttgart-Hohenheim.

Unternehmensvertretern wurden dabei Einblicke in die wirtschaftlichen und politischen Strukturen des Golfstaates ermöglicht sowie Kooperationsfelder aufgezeigt.

Begrüßt wurden die an die hundert interessierten Besucher vom stellvertretenden Vorsitzendem des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e.V. - Südwestmetall, Dr. Stefan Wolf, sowie vom Hausherrn des Veranstaltungsortes, Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Peter Liebig, dem Rektor der Universität Hohenheim.

Wirtschaftsminister Ernst Pfister MdL unterstrich die Bedeutung des Königreiches für die baden-württembergische Wirtschaft. Er kündigte eine Delegationsreise nach Saudi-Arabien noch in diesem Frühjahr an.

Für die DAFG e. V. sprach Präsident Dr. Otto Wiesheu. Er dankte der Universität Hohenheim und dem Arbeitgeberverband Baden-Württemberg und dem Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e.V. – Südwestmetall für die Ausrichtung des Abends, insbesondere aber Botschafter Prof. Dr. med. Shobokshi, der als Repräsentant des Königreichs und als DAFG-Vorstandsmitglied wichtige Informationen vermittele und als Bindeglied zur Wirtschaft zur Verfügung stehe.

Das Königreich Saudi-Arabien baut zurzeit die Sektoren Infrastruktur, Wissenschaft und Erziehung, erneuerbare Energien und Gesundheitsversorgung mit Hilfe eines Fünf-Jahres-Investitionsprogramms in Höhe von 460 Milliarden US-Dollar aus. „Das bietet deutschen Unternehmen zahlreiche Chancen, für ihre Produkte Kunden in Saudi-Arabien zu gewinnen“, erläuterte der Botschafter.

„Saudi-Arabien bietet Investoren moderne Infrastrukturen und sehr gut ausgebildete Nachwuchskräfte auch im Ingenieurbereich“.

Saudi-Arabien beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit den Alternativen zum Erdöl und begann vor ca. fünf Jahren mit der Ausschöpfung der reichlich vorhandenen Bodenschätze. Hauptsächlich handelt es sich hierbei um Bauxit, Phosphat, Aluminium, Gold, Eisen, Kupfer, etc. Um diese Bodenschätze nutzen zu können, baute Saudi-Arabien an den Orten, an denen sich die Bodenschätze befinden, elf sogenannte Mega-Industrie-/Wirtschaftsstädte. Man erwartet, dass der Ertrag, der aus diesen Bodenschätzen gewonnen wird, in den Jahren 2020 bis 2025 doppelt so hoch sein wird wie der Ertrag, den man momentan aus dem Öl gewinnt.

Neben seinen Bodenschätzen hat Saudi-Arabien das ganze Jahr über Sonne, so dass die Solarenergie intensiv verwendet werden kann. Es bestehen bereits zwei "Solarenergiedörfer", die versuchen, die Kapazität der Solarenergie schrittweise zu erhöhen. Gleichzeitig gibt es eine Gebirgskette, die sich im Westen der Arabischen Halbinsel vom Norden bis in den Süden über eine Länge von 3000 km erstreckt. Auf dieser Gebirgskette wird der Wind, der vom Roten Meer aufsteigt, für die Windenergie abgefangen und genutzt. Als dritte Energiemöglichkeit beginnt man nun versuchsweise, die Wellenenergie von Flut und Ebbe am Roten Meer zu nutzen. Diese drei Energieformen werden für die Stahlindustrie in Jizan im Süden Saudi-Arabiens und in Al-Zawr im Nordosten des Landes genutzt.

Saudi-Arabien hat bereits 264 Milliarden Barrel Erdöl in Reserve, und weitere 200 Milliarden Barrel Erdöl sollen noch dazu kommen. Dieses Erdöl soll jedoch nicht für die Energieerzeugung, sondern für die petrochemische Industrie genutzt werden. Sollte die Solar- und die Wellenenergie den Energiebedarf abdecken, den bisher das Erdöl abgedeckt hat, kann demzufolge das Erdöl in der petrochemischen Industrie genutzt werden. Es bestehen bereits zwei petrochemische Industriestädte in Yanbu' und Jubail, die hier Pionierarbeit geleistet haben. Sollte sich der Bedarf erhöhen, ist geplant, vier weitere ähnliche Städte für die petrochemische Industrie zu bauen.

Den Ausführungen des Botschafters folgte eine ausgiebige und fundierte Diskussion, die vom Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes, Dr. Peer-Michael Dick, moderiert wurde.

Hier finden Sie Fotos (© Frank Eppler) der Veranstaltung im Schloss Hohenheim.

 

 

 
 
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