Der bekannte syrische Unternehmer Rami Makhlouf besuchte am 24. Februar auf Einladung der DAFG e. V. Berlin und nutzte seinen Aufenthalt, um mit DAFG-Vorstands- und Beiratsmitgliedern sein Engagement in der Gesellschaft und die Strategien einer fruchtbringenden Zusammenarbeit zu besprechen.
Dem Austausch über Wirtschaftsfragen dienten mehrere Begegnungen mit deutschen Unternehmern und DAFG-Vorstandsmitgliedern.
Rami Makhlouf besuchte gemeinsam mit dem syrischen Botschafter S.E. Dr. Hussein Omran auch das DAFG-Hauptquartier in der Friedrichstraße, wobei ihm Vizepräsident Houssam Maarouf, Beiratsmitglied Chawkat Takla und Geschäftsführer Bruno Kaiser die bisherige Entwicklung der Deutsch Arabischen Freundschaftsgesellschaft erläuterten. Er sagte dabei zu, sich für die Gesellschaft zu engagieren und sich aktiv einzubringen.
Daneben hatte die DAFG ein anspruchsvolles Rahmenprogramm für den syrischen Gast zusammengestellt, u.a. einen von dem früheren Direktor des Islamischen Museums Berlin, Prof. Dr. C.-P. Haase, geführten Rundgang durch das Pergamonmuseum mit dem Höhepunkt der Besichtigung des Aleppo-Zimmers im Islamischen Museum. Ein Besuch im Deutschen Bundestag stand ebenso auf dem Programm.
Im Rahmen eines festlichen Abendessens mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft im Restaurant Kula Karma bestand Gelegenheit zur Begegnung und ausführlichen Diskussion über wirtschaftliche wie auch wirtschaftspolitische Fragen. Neben dem syrischen Botschafter, S.E. Dr. Hussein Omran, waren DAFG-Vorstandsmitglieder, Vertreter von Bundesministerien (Dr. Jürgen Friedrich vom Bundeswirtschaftsministerium und Robert Doelger vom Auswärtigen Amt), BDI (Steffen Behm), Firmenrepräsentanten und Direktoren von kulturellen Einrichtungen (Prof. Haase, Prof. Weiter) anwesend. DAFG-Präsident Dr. Otto Wiesheu begrüßte den Gast, wobei er auf die erfolgreiche DAFG-Delegationsreise nach Syrien im vergangenen Jahr verwies.
Rami Makhlouf nutzte die Gelegenheit, die deutschen Unternehmen zu verstärktem Engagement in seinem Land aufzurufen. Die Voraussetzungen seien günstig, er sieht eine wachsende Bedeutung seines Landes, das im Übrigen zum „change“ bereit und in der Lage sei. Dieser Wandel sei schon in vollem Gange und eröffne große Chancen für die Zukunft. Deutschland solle in dieser Situation seine Chancen nutzen. Die syrische Gesellschaft sei Deutschland gegenüber traditionell aufgeschlossen und freundlich eingestellt. Die deutsch-arabischen Beziehungen sollten langfristig ausgerichtet sein.
Rami Makhlouf zeigte sich bei seiner Abreise von Berlin zufrieden mit seinem Besuch und brachte zum Ausdruck, dass er großes Entwicklungspotenzial für die DAFG e. V. sieht.












